neuland

3 Monate in Zentralasien


Live-Reportage von Christian Biemann


Freitag, 18:30 bis 20:00 Uhr
im Taubenreuther Vortragszelt

In seinem neuen Live-Vortrag „NEULAND“ nimmt der österreichische Fotograf sein Publikum mit auf seine 3-monatige Reise nach Zentralasien. Der Weg von Kirgisistan über Usbekistan nach Tadschikistan führt über steile Pässe, durch mächtige Gebirgszüge und karge Steppenlandschaften bis hin zu träumerischen Städten entlang der Seidenstraße.

Verbindende Elemente der Länder auf dieser Reise sind nicht nur die erstaunlich vielseitige Landschaft und der verblassende Sowjet-Charme, der im Alltag der Menschen noch deutlich zu spüren ist, sondern auch die teils überwältigende Gastfreundschaft. Die beidseitige Neugierde und das Interesse am kulturellen Austausch führen zu einzigartigen, menschlichen Begegnungen, die Christian Biemann einfühlsam porträtiert.

In Kirgisistan, oft auch Kirgistan genannt, ist der Horizont immer von Bergen gesäumt. „Die Schweiz Zentralasiens“ ist überwiegend gebirgig, die Bevölkerungsdichte ist niedrig. Auf den Hochebenen begegnet Christian Biemann Halbnomaden, die ihn regelmäßig auf Kumys (vergorene Stutenmilch) in ihre Jurten einladen. Das entbehrungsreiche Leben steht im krassen Gegensatz zu der traumhaften Landschaft, in der die Halbnomaden ihr Vieh weiden lassen. Wärmer, flacher, unwirtlicher zeigt sich das Nachbarland Usbekistan. In diesem unwirtlichen Wüstenstaat bezaubern uralte Städte mit ihren kulturellen Schätzen. Das Erbe der Seidenstraße, die vor langer Zeit florierte, macht Spaziergänge durch die Altstädte zu Ausflügen in Kulissen wie aus Tausendundeiner Nacht, während in den jüngeren Stadtteilen die Moderne Einzug erhalten hat. Im angrenzenden Tadschikistan begleitet das Publikum den Fotografen auf die zweithöchste Fernstraße der Welt, den Pamir-Highway. Während der abenteuerlichen Fahrt begibt sich der Zuseher auf Tuchfühlung mit dem Pamir Gebirge, deren mächtige Bergriesen zu den höchsten der Welt zählen und dringt bis knapp an die eisigen Flanken des Hindukusch-Gebirges im afghanisch-pakistanischen Grenzland vor. Und auch in dieser, einer der abgelegensten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde wird man überwältigt von der Gastfreundschaft, die nicht selten die Mittel der genügsamen Bewohner übersteigt.

Seine Multivisionen stützt Christian Biemann auf eine ausgewogene Mischung aus ausdrucksstarken Fotografien und HD-Filmaufnahmen. Belebt werden seine Reisegeschichten durch die stimmungsvolle Audio-Untermalung und einen anschaulichen, informativen und humorvollen Live-Kommentar. Durch seinen Anspruch das Publikum seine Reisen möglichst lebendig miterleben zu lassen, werden Biemanns Multivisionen zu einem authentischen Erlebnis.


Fotogalerie


Christian Biemann


Von Aristoteles stammt die Aussage, die Natur schaffe immer von dem, was möglich sei, das Beste. Von der Trefflichkeit dieser Behauptung ist Christian Biemann überzeugt. Als passionierter Reise- und Landschaftsfotograf stellt er sich der Herausforderung, die Wesenszüge von Ländern und Leuten aus einem eigenen Blickwinkel festzuhalten und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Christian Biemanns erster Bildungsweg führte ihn in die Technik. Später entfachten Reisen in ferne Länder seine Leidenschaft zur Fotografie und ebneten den Weg für sein zweites berufliches Standbein als Fotograf und Vortragender.

Auf Reisen nach Asien und in den Norden Europas erfuhr er auch bald, dass es nicht das Beherrschen der Foto-Technik ist, welches einfühlsame Aufnahmen ermöglicht. Denn die Kamera soll nur das Werkzeug dafür sein. Vielmehr sind Interesse an Land & Leuten, sich Zeit für sein Gegenüber zu nehmen und Neugierde & Offenheit die entscheidenden Faktoren für Bilder, die in Erinnerung bleiben.

“Die Arbeit als Fotograf hat meinen Blick auf die Umgebung geschärft. Die Fotografie ist für mich das Medium meiner Wahl, um Geschichten zu erzählen. Mit meinen Aufnahmen möchte ich den Betrachter mit auf Reisen nehmen und meine Begeisterung mit ihm teilen.“

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