Ausflugsziele in der Umgebung

WiniNews

Paradeisstollen Radmer
Für all jene die von Bergbau nicht genug bekommen können, ist der Paradeisstollen in der Radmer genau das Richtige! Ein Teil des ehemalige Kupferbergwerk wurde aufwändig per Hand wieder hergerichtet und kann von Besuchern befahren werden. Per Grubenbahn geht es tief in den Berg hinein um dort mehr über den historischen Kupferbergbau zu erfahren.
Anfahrt über B115 Richtung Hieflau, vor Hieflau links Richtung Radmer abbiegen (Strecke Eisenerz bis Radmer ca. 20 km)
Koordinaten: 47° 31.37′ N 14° 42.18′ E
Nähere Informationen (Öffnungszeiten, Anreise, Preise,…) unter www.kupferschaubergwerk.at!

Hochofenmuseum Radwerk IV, Vordernbeg
Das Hochenmusen Radwerk IV liegt auf der Steirischen Eisenstraße zwischen Leoben und Steyr Radwerke nannte man Hochofenanlagen, bei denen ein Wasserrad das Gebläse für Verbrennungsluft antrieb. Die Anlage wurde 1846 erbaut und kann heute besichtigt werden.
Nähere Information (Geschichtliches, Öffnungszeiten, Führungen und Preise findet man unter www.radwerk-vordernberg.at

Leopoldsteiner See
Gleich um die Ecke von Eisenerz liegt der Leopoldsteiner See. Die eindrucksvoll empor ragende Seemauer (Klettersteige) spiegelt sich im glasklaren Wasser des Sees. Wer gerne ein sehr erfrischendes Bad an heißen Sommertagen nimmt, ist hier genau richtig! Für jene die das kalte Frisch scheuen, ist der Seerundgang (ca. 3 km) ideal um den See zu entdecken. Auch per Boot (Elektro-, Ruderboot) kann der Gebirgssee erkundet werden . Sowohl am West- als auch am Ostende des Sees gibt es eine Jausenstation. Auch ist der See Ausgangspunkt für Wanderungen zu den umgebenden Bergen (zB. Hochblaser 1771 m). Die Seemauer kann auch mit geeigneter Ausrüstung und guter Kondition per Klettersteig durchstiegen werden.
Um zum See zu gelangen, einfach der Bundesstraße B115 durch Eisenerz Richtung Hieflau folgen, ca. 1 km nach der Ortsausfahrt rechts abbiegen.
Koordinaten: 47° 34′ 20“ N , 14° 51′ 30“ E

Grüner See
Ein Stückchen weiter, aber sehr sehenswert ist der Grüne See bei Tragöß. Der Bergsee wird vom Schmelzwasser gespeist und variiert daher übers das Jahr in seiner Größe. Das smaragdgrüne Wasser verleiht dem See seinen Namen. Besonders beliebt ist der See im Frühling/Frühsommer bei Tauchern, die das glasklare Wasser schätzen. Über Bruck an der Mur geht es entlang eines schönen Tals bis ans Talende. In Tragöß links abbiegen und der Straße bis zu See (Gasthaus) folgen. Wird der Straße weiter gefolgt, kommt man zu einem der vielen Ausgangspunkte zur Wanderung auf die Sonnschienalm – einer bewirtschafteten Hochebene und auch Ausgangspunkt für viele weitere Wanderungen (zB. Ebenstein).
Koordinaten Grüner See: 47° 32′ 30“ N , 15° 3′ 21“ E
Tipp: Einkehr im Gasthof zur Post in Tragöß-Oberort

Bergtouren
Aufgrund der Vielzahl der Berge gibt’s hier nur eine kleine Auswahl.
Bitte unbedingt vor einer Tour genau über Schwierigkeitsgrad, Dauer, Einkehrmöglichkeiten, etc. informieren. Diese Auflistung beinhaltet keine genauen Tourenbeschreibungen. Gute Beschreibungen findet man zu allen Wanderungen auf www.erlebnisregion-erzberg.at und www.bergfex.at. Wanderkarten und Informationen sind im Tourismusbüro in Eisenerz und Vordernberg erhältlich!

Eisenerzer Reichenstein (2165 m)
Der Eisenerzer Reichenstein ist der Teil eindrucksvollen Kulisse die das OTA Globetrotter-Rodeo umgibt. Von Gipfel aus kann das traumhafte Bergpanorama genossen werden und die Reichsteinhütte (Übernachtungsmöglichkeit) unterhalb des Gipfels sorgt für ausreichend Kräftigung für den Abstieg.
Anstiegsmöglichkeiten:
Vom Präbichl über den Theklasteig
Von der Hirnalm (Trofaiach, Krumpengraben) über die Hirnalm zum Krumpensee und dann über das Rottörl oder den Reichenhals zur Hütte.
Von der Hirnalm (Trofaiach, Krumpensee) oder von Vordernberg aus zum Barbarakreuz und über das Fahnenköpfl und den Grete-Klinger Steig (Klettersteig, Schwierigkeitsgrad C) zum Eisenerzer Reichenstein. Achtung sehr lange und exponierte Tour – ca. 9 Stunden)
Vom Präbichl aus (Ausgangspunkt bei den Almhäusern) kann auch eine gemütliche, einfache Wanderung (ca. 1 Stunde) zur Leobner Hütte unternommen werden. Von der Leobner Hütte kann man zum Polster (1910 m), TAC-Spitze (2019 m)und Vordernberger Griesmauer (2015 m), Hochturm (2081 m), Leobner Mauer (1870 m) und auch zur Frauenmauerhöhle weiter wandern.

Kaiserschild (2084 m) und Hochkogel (2105 m)
Auch diese beiden Gipfel sind vom Erzberg aus sichtbar. Einstieg ist in der Eisenerzer Ramsau beim Gasthaus Gemeindealm. Über das Bärenloch (steile Rinne) geht’s zuerst zum Kaiserschild und dann weiter zum Hochkogel. Abstieg erfolgt über die steile, grasbewachsene Jungfernplan. Unterwegs gibt’s keine Einkehrmöglichkeiten, also Proviant mitnehmen!

Frauenmauerhöhle (Führer empfohlen)
Ausgangspunkt zur eine Durchquerung der Frauenmauerhöhle ist die Gsollkehre (Kehre auf der B115 von Eisenerz Richtung Leoben). Bei der Gsollalm links weiter die Forsstraße und dann immer steiler denHang hinauf. Das letzte Stück zum Westeingang der Höhle geht’s über Stiegen. Für die Durchquerung der Höhle unbedingt Stirnlampen und/oder Taschenlampen mitnehmen! Nicht vom ausgetretenen Pfad abkommen, da das Höhlensystem weit verzweigt ist und man sich verirren kann. Das Höhlensystem ist auf über 30 km erforscht und reicht 600 m tief! In der Höhle selbst ist eine Gedenktafel, die an 3 verunglückte Studenten erinnert, die nicht mehr aus der Höhle gefunden haben. Bei der Tafel hält man sich links, wenn man vom Westeingang kommt. Am Osteingang verweist eine Gedenktafel auf den Besuch Kaiserin Elisabeths. Vom Westeingang aus rechts halten zum Neuwaldegger Sattel und Abstieg durch den Wald zur Gsollalm. Wer will kann die Höhle aber ein zweites Mal durchqueren und den gleichen Weg zurück zur Gsollkehre nehmen oder die Tour auch in die umgekehrte Richtung gehen. Auf www.bergfex.at sind auch Namen und Nummern der ortskundigen Höhlenführer angegeben.

Pfaffenstein (1871 m)
Der Pfaffenstein ist der Hausberg von Eisenerz. Er kann über mehrere Steige unterschiedlichsten Schwierigkeitsgrades erklommen werden:
Markussteig: von Eisenerz aus:. Klettersteig (A, A/B) mit Leitern und Stahlseilsicherungen, Helm empfohlen aufgrund von Steinschlaggefahr!
Südwandsteig (Schrabachersteig): Klettersteig (B), Steinschlaggefahr – Helm empfohlen!
Kombination zu einer Rundtour: Anstieg über den Schrabachersteig und Abstieg über Markussteig
Und für jene die es ein bisschen knackiger haben wollen:
Eisenerzer Klettersteig (Schwierigkeitsgrad D). Klettersteigausrüstung unbedingt erforderlich.

Seemauer (1694 m) und Hochblaser (1771 m)
Kaiser Franz-Josef-Klettersteig (Schwierigkeitsgrad D): vom Leopoldsteiner See aus. Langer Klettersteig, der gute Kondition und Kraft erfordert.

Nationalpark Gesäuse
Der Nationalpark Gesäuse lädt ein um mehr über Flora, Fauna und Geologie des Gesäuses zu erfahren. Das Gebiet kann erwandert, im dem Rad erkundet, erklettert und auch vom Wasser aus entdeckt werden.
Nationalparkzentrum: Weng im Gesäuse, 38 km von Eisenerz (B115 nach Hieflau, dort rechts Richtung Admont)
Nähere Information www.nationalpark.co.at